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Alice Cooper

01. Oktober 2019 München, Olympiahalle

 

Alice Cooper  01. Oktober Olympiahalle München

no Footage !!

Alice Cooper „schockt“ München!

Mit nur gut 6000 Besuchern war die Olympiahalle München zwar nicht ausverkauft, aber die, die in der Halle waren, ließen sich dadurch die Show nicht verderben. „Show“ im wahrsten Sinne des Wortes.  Kein anderer wurde jemals so oft geköpft, wie Alice Cooper bei seinen spektakulären Bühnenshows. Aber er schafft es immer wieder, rechtzeitig zum nächsten Konzert, seinen Kopf an Ort und Stelle zu haben. 

Wer zu Alice Cooper geht, geht nicht in irgendein Konzert, nein er besucht ein Rock Musical, oder ein Rock Theater. Seine „Grusel-Shows“ sind legendär. Doch die Zeiten als er mit einer 3m langen Schlange um den Hals auftrat sind vorbei. Aber er schockt sein Publikum noch immer. Das Aussehen ist legendär und allseits bekannt, das Diabolische lieben wir seit Jahrzehnten.

Eine Burg bildet die Kulisse für das Bühnenspektakel. Alice befindet sich, wie immer im Wahn und liefert sich einen Fight nach dem anderen. Mal ist es ein riesiges Horror Baby, mal Frankenstein himself.  So richtig in Szene gesetzt wird das aber auch von einer der weltbesten Gitarristinnen: Nita Strauss! Die 32jährige fetzt über die Bühne und hat so richtig Spaß an dem ganzen Geschehen. Diese blonde Mähne ist eine Wucht! Selbst die Hardrocker von Iron Maiden wissen ihre Riffs zu schätzen.

90 Minuten dauert die Show und natürlich dürfen „Poison“ und „Schools out“ nicht fehlen. Die Stimme des 71jährigen ist immer noch sehr gut uns so rockt er mit seiner Klasse Band durch den Abend. Poison war zwar etwas Mainstream zu seiner Zeit, aber es passt heutzutage noch immer gut in das Repertoire, genauso wie das Lied aller Abschlussklassen Schools out.

Höhepunkte des Abends sind die Zwangsjacke und die Guillotine.  Wurden früher noch Jugendliche unter 18 von dieser „Gewaltorgie“ in München ferngehalten, so dürfen diesmal schon 14jährige das Fürchten lernen. Die Zeiten ändern sich halt, nur für den Gruselrocker nicht.  Beim vorhergehenden „Meet and Greet“ nahm sich Alice für jeden seiner etwa 20 zahlenden Fans genug Zeit. Es gab eine „Goodie Bag“ und jeder durfte 2 persönliche Sachen unterschreiben lassen. Es gab schon ganz andere solche Fan Treffen, wo man nur durchgeschleust wird. 

So bleibt festzuhalten, dass eine wirklich grandiose Show geboten wurden, die Band dem Meister ganz gewaltig einheizte (und nicht nur ihm) und sogar seine Tochter hat er als Geist eingebunden.

Er ist einmalig und das ist auch gut so!

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