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DJ Bobo

31. Mai 2019 München, Olympiahalle

 

DJ BoBo

31. Mai 2019 live Olympiahalle München

DJ BoBo und seine neue Show „KaleidoLuna“ Gigantisch! Spektakulär!

2017 hat DJ BoBo mit der grandiosen Show MYSTORIAL erfolgreich sein 25jähriges Bühnenjubiläum gefeiert. 2019 kehrt er nun mit einer ganz neuen Show zurück: „KaleidoLuna“.

Wir sind in den 80ern mit seinen Songs groß geworden. Er begründete das Zeitalter des „Eurodance“. Fröhliche Musik zum Mitsingen und Mittanzen. In der heutigen Zeit eher eine Seltenheit. Seine Hits liefen im Radio rauf und runter, viele Sender, wie Bayern 1 spielen diese auch heute noch und darüber sind wir froh!

Die nicht ganz ausverkaufte Olympiahalle ist aber komplett im Bobo Fieber! Unzählige, sämtlicher Altersklassen sind mit seinen T-Shirts bekleidet und „outen“ sich als Fans. Das schöne ist, dass auch viele Kinder mit ihren Eltern dieses Spektakel genießen dürfen.

Das gigantische Bühnenbild, ein futuristischer Raumkreuzer, ist in vier Ebenen aufgeteilt. Die Tänzer und Tänzerinnen wechseln die Ebenen durch, dass man mit dem Schauen gar nicht mehr mitkommt. Lauter erstklassige Leute hat Bobo da versammelt. Auch nach unzähligen Shows sieht man ihnen den Spaß an. Die Choreografien sitzen perfekt, früher hätten bekannte Persönlichkeiten Mühe gehabt diese schnellen Schrittfolgen und Bewegungen in ihrer Perfektion nachzubilden. Die Tänzer/innen müssen sich zudem noch unzählige Male umziehen und in sich in die entsprechende Ebene begeben. Irre! Wie betitelt man dieses Event am besten? Ein Musical wäre zu einseitig, ebenso wie wenn man das als reines Konzert bezeichnen würde. Vielleicht können wir uns ja auf „Revue“ einigen.

Seine besten Hits zusammen mit einigen Neuen, untermalt von fantastischen Licht- und Pyroeffekten. Selbst Drohnen flogen über der Bühne und wechselten Farbe und Bewegung. Es scheint, ob alle verfügbaren technischen Finessen in dieser Show Einzug gehalten hätten.Mit Hilfe von Video Mapping werden, wie beim Song KaleidoLuna, Comic und Realität vermischt. Treppenstufen erscheinen fast unsichtbare und lassen Bobo quasi im „Nichts“ schweben. Von Beginn an, eine wirkliche Neuerung: Fotografieren ausdrücklich erlaubt! Bei dieser Ansage bebte bereits die Halle und viele konnten ihr Glück kaum fassen. Jede Show selbst kann per Code erworben werden und später selbst am heimischen PC bequem heruntergeladen werden. Die zusätzlichen 30.- Euro dafür sind zwar ganz schön happig, dafür hat man dieses Erlebnis für immer daheim.  Überhaupt sorgte Bobo bereits zu Beginn für viel Empathie. Das Publikum sollte sich seinen Nachbarn vorstellen und zuwinken, dies diente dem „Kennenlernen“ und sorgte für erste Begeisterung. Das Miteinander stand überhaupt ganz oben auf der Agenda. Singen, klatschen und Aufstehen, ausdrücklich erwünscht!

 BoBo war in einer Rolle des „singenden Moderators und Geschichtenerzählers“ und wird gesanglich von seiner Frau Nancy Bauman (Ex Haddaway) und Sänger Jesse Ritch unterstützt. „Bei spektakulären Tanzeinlagen und Choreographien muss ich passen“, sagte er bei einer früheren Pressekonferenz, „Mit 25-jährigen Profis, die frisch aus den USA von der Tanzakademie kommen und die ganze Tanzshows in nur wenigen Minuten verinnerlichen, kann ich nicht mehr Schritt halten. Es zu versuchen, wäre albern.“

Der Beat reißt von Anfang an mit, alle stehen schon beim ersten Lied auf. Sämtliche Hits werden in den über zwei Stunden gespielt. Die Tänzer müssen Höchstleistung vollbringen. Permanent ergeben sich neue Bilder, von der ersten Ebene bis zur Hallendecke.  Die Bühne ändert mehrfach die Position und kippt dann um 180m Grad nach hinten um ein völlig neues Bühnenbild zu bieten. Der Raumkreuzer verschwindet im Nirwana!   Ich habe gar nicht mitgezählt wie oft die Outfits gewechselt wurden. Alle wurden von Bobos Ehefrau Nancy entworfen. Zu fast jedem Song erschienen die Tänzer/innen neu gewandet und auch in einer anderen Ebene der Bühne. Hier wurde wahrlich nicht gekleckert. Besseres wird es showmäßig derzeit nicht geben.  München ist zwar ziemlich am Ende der Tour, aber allen war anzumerken, dass sie ihr bestes gaben. Auch die nur 3-köpfige Band (Gitarre, Schlagzeug und Keyboard/Synthi) war immer auf der Höhe. Besonders Gitarrist Andreas Sigrist, gefiel den Besuchern und bekam spontanen Szenenapplaus. 

Eine neue Show ist bereits in Planung und wird bestimmt 2020 für Furore sorgen.

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