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Frontm3n 2018
January 24 – 2018 Parktheater Göggingen

Frontm3n auf Tour! 24.01. in Göggingen Parktheater

Awsome Frontm3n rocked the audience! Ein Schmaus für die Ohren!

Die „Drei Tenöre“ der Akustik Gitarre spielen auf!

Wie bereits angekündigt habe ich mich auf dieses Konzert schon lange gefreut. Erstens ist dies Musik welche absolut unvergänglich ist und zweitens ein geniales Zusammenspiel dreier „Frontleute“ ihrer jeweiligen Bands. Peter Howarth (The Hollies), Mick Wilson (10cc) und Pete Lincoln (The Sweet). Zusammen sind sie „Frontm3n“. Der „Boss der Bosse“ aber ist Pete Lincoln.

Das Parktheater in Göggingen bietet einen schon fast „Kleinkunstartigen“ Bühnen-charakter. Nicht die großen Menschenmengen zählen, sondern das feine Ambiente. Für ein Rock Konzert zu klein, bietet diese Location alles was das Akustik Herz begehrt. Glasklare Gitarren und satte Stimmen erinnern an Häuser wie die „Philharmonie“ am Gasteig in München.

Mit Superlativen sollte man ja sehr vorsichtig umgehen, aber wer live Musik, harmonische Gesänge und Songs seiner Zeit hören möchte, kommt bei den Frontm3n sicherlich auf seine Kosten. Das Theater erinnert mich etwas an die kleinen Clubs in England. Hier tingelten auch unsere Drei in ihrer Anfangszeit umher, um sich zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen. Dass dies sicherlich gelungen ist, darf man ganz klar bestätigen.

Ausgerechnet Sir Cliff Richard brachte die jetzigen Frontm3n auf die Idee doch zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Alle drei spielten nämlich für Cliff Richard. Da man sich kannte und scheinbar gut leiden konnte, begann man daraufhin mit Sessions und den dafür tauglichen Songs. Sir Cliff sollte man gleich zum „Lord“ befördern, als Dank des „Volkes“.

Und diese Songs standen beim Konzert auch im Vordergrund!

Rein stimmlich scheinen sich die drei gesucht und gefunden zu haben. Während Pete Lincoln´s kräftige Stimme besonders bei tiefen Passagen anschiebt, geht Mick Wilsons Stimme gesanglich wirklich eine Etage höher, als man meinen würde. Sein Repertoire an Klangebenen ist wirklich unwahrscheinlich!

Pete Lincoln ist quasi die „Base-Gitarre“ des Gesangs. Stimmgewaltig wie bei „Blockbuster“ aber auch fein im Background, wie bei „I´m not in Love“.

Peter Howarth hat dann die schwierigen Hollies Titel zu stemmen, bei jedem Hollies Titel sieht man mit geschlossenen Augen die Band plastisch vor sich. Er passt seine Stimmlage fehlerlos an alle sich stimmig wechselnde Passagen an.

Die Rakete startet sofort mit „Love is like Oxygen“ und schwups ist man schon mittendrin. Später bei den sanfteren Slow-Fox-Kuschlern ist es mucksmäuschenstill im Publikum und mir stellen sich die Haare zu Berge und ich bekomme wirklich Gänsehaut. Das hatte ich zuletzt beim Roxette Konzert in München, mit der erkrankten Marie Fredrickson. Als Beispiel dient hier: „I´m not in Love“ (10cc). Vollständige Ruhe im Publikum, leise Gitarren und einfühlsame Stimmen, einfach genial.

Bei einzeln interpretierten Songs ziehen sich beiden anderen dezent zurück, das kennt man auch von Ian Gillan (Deep Purple) und mit klarer Stimme und überspringenden Akkorden steht ein Mann alleine auf der Bühne. Es gibt keinen Stress und keine Hektik, sondern nur die Musik steht im Raum und bringt alles andere zum Schweigen.

Die Auswahl der Songs spannt einen weiten Bogen. Natürlich die bekanntesten Songs des Trios, aber auch z.B. „A glass of Champagne“ (Lincoln, ex Sailor) und von Roy Orbinson.

Den Unterhaltungspreis hat aber eindeutig Peter Howarth gewonnen. Im Zusammenspiel mit Mick Wilson entspann sich ein feinsinniges Geplänkel welcher dann letztendlich auf die Merchandising Produkte hinweisen sollte. Ich denke mal, es wurden einige Frontm3n Handtücher verkauft.

Zugabe war natürlich „Dreadlock Holiday“ von „10cc“. Das war der richtige Rausfeger für die Fans.

Viel Zeit, im direkten Anschluss an das Konzert, nahm sich das Trio um Autogramme zu schreiben. Eine lange Schlange bildete sich vor den Tischen. Zu guter Letzt konnten dann noch Selfies geschossen werden. Da könnten sich andere Künstler mal ein Beispiel nehmen, denn: die Fans wissen das letztendlich zu würdigen.

Wir konnten vorab in den Backstage Bereich und genauso leger geht es auch dort zu. Während andere Gruppen ein irrsinniges Essen erwarten, geht es hier eher gemäßigt zu. Die „Jungs“ sind einfach bodenständig geblieben, ob beim Catering oder bei ihrer Musik und genau diese auf diese Berechenbarkeit freut sich das Publikum. Keine Experimente, keine Ausritte in unstimmliche Gefilde, einfach nur Songs die einen verzaubern, weil man sie gerne hört. Mir hat´s super cool gefallen und wer noch mehr Pete Lincoln möchte, der kann ihn am Donnerstag 05.04. um 20.00 im SPECTRUM Augsburg solo hören und sehen.

Frontm3n Termine:

20.11.18 Augsburg

27.01.19 Augsburg

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