its Frontm3n Time

Frontm3n „Enjoy the Ride“
 

Manager Stefan Mühl hat mich mit der neuen Frontm3n CD bedacht, da sag ich schon mal „Danke!“.

Vielfach konnte ich schon lesen: „Frontm3n machen auf The Eagles“.
Nachdem ich mir die neue CD angehört habe, kann ich nur sagen: hört sich teilweise danach an, aber nicht durchgängig. Die Harmonien des Dreigesangs gefallen mir wirklich gut, nein kein Kitsch oder abdriften ins Seichte! Das mag etwas an „Take it easy“ rankommen, von besagten Eagles. Das nunmehr zweite Album ist gut gelungen und nein sie sind keine Cover Band von ihren ehemaligen Bands, sondern eigenständige Frontm3n!

Intro
Das 28 Sekunden dauerte Vokal Intro sagt eigentlich schon viel über unsere drei Protagonisten aus.
„Wir machen das was uns Spaß macht „.

Das kaufen ihnen die Fans auch unbesehen ab. Apropos Fanbase: diese wächst stetig und ist richtig aktiv.
Dazu hat sicherlich das unkomplizierte Miteinander, zumindest in Pre-Coronazeit, beigetragen.
Autogramm oder Foto? Kein Problem für Pete, Mick und Peter. Nach den Konzerten eilen die drei flugs
zum Merch Stand und freuen sich auf den Kontak mit den Fans. Mit „Enjoy the Ride“ hebt man sich dann übrigens
den kompletten Titelsong bis zuletzt auf.

Walking down the Line
Sehr schöner Dreigesang, teilweise A-Capella, ein richtig schöner Popsong, sehr einprägsam, die Drums von
Gast-Drummer Alex Reeves machen sich sehr gut. Überhaupt machen sich die Drums sehr gut als Ergänzung.

Peace and Love ist mir persönlich etwas zu mainstreamig, kommt aber etwas in die Nähe von John Lennon,
vielleicht eine Art Tribute?

Ganz anders „Angels and Demons“! Einer meiner TOP Songs auf der CD. Hier mal die Anlage schön aufdrehen und
die Augen schliessen, kann ich nur empfehlen. Der Rythmus ist der Frontm3n Rythmus wie man ihn liebt.

Mit „That Thing“ geht es etwas rockiger weiter, einfach genial! Überhaupt passen die Stimmen zueinander wie
selten bei anderen Bands.

Warum dann im Anschluss „Sad Songs“ folgt erschließt sich mir nicht ganz! Man wird von 100 quasi auf 15 runtergezogen.
Die positive Stimmung ist komplett weg, womit ich nicht sagen will, dass der Song schlecht ist aber er würde mehr in die
Nähe von „Peace and Love“ passen. Als ehemaliger DJ kann ich sagen, dass wir früher immer die Spannung auf- und wieder abgebaut haben.

„Two Wrongs“ ist ein anderer meiner Lieblinge hier. Zum Träumen sag ich nur! Der Song hat das Zeug zu einem richtigen Hit
und ich würde das den Fronmt3n richtig wünschen, dass neben den ausverkauften Konzerten auch bei den Verkäufen die Post ab geht.
Das Gitarrensolo hier ist Weltklasse. Producer Mick Wilson hat dies coronabedingt alles mehr oder weniger selbst und mit.
Teams erledigen müssen.

Besonders gefällt mir persönlich die Stimme von Peter Howarth. Mit seinem speziellen Timbre trägt er die Songs,man hört ihn
sofort heraus. So können sich Pete Lincoln und Mick Howarth darauf verlassen, dass sie in ihren Songs immer die nötige
Unterstützung bekommen.

Fazit
Die „neuen“ Fronmt3n sind nicht nur etwas für die Fans der Band, sondern auch für Neu-Einsteiger, die dem ewigen Mainstream Gemantschel mal entfliehen möchten. Nein, es sind keine Partysongs sondern eher etwas in Richtung AOP (Adult orientated Pop) im Gegensatz zu
AOR (Adult orientated Rock). Keine heftigen Bässe, keine Beats die den Herzschrittmacher einschreiten lassen, sondern
Klasse gemacht Songs, die von den hervorragenden Stimmen und Gitarren getragen werden. Die Drums tun dem Rythmus ausgesprochen gut.
Die Songs sind abwechslungsreich, die Zusammenstellung etwas gewöhnungsbedürftig.

Ich, als Fan der ersten Stunde spreche natürlich eine klare Empfehlung aus, aber wer die CD gehört hat, wird ebenfalls einen
„Daumen hoch“ geben. Nächstes Konzert: „Ich komme!“ 

WERTUNG: 8 von 10*

 

SHARE THIS NEWS

Share on facebook
Share on twitter
Share on pinterest
Share on email
Share on linkedin
Share on reddit
Share on tumblr
Share on digg
Share on whatsapp
Share on xing
Share on vk
Share on skype
Share on stumbleupon
Share on odnoklassniki