Künstler Portrait „Harald Fendrich“
„Wir 4“ und AUSTRIA 3 sind die mit wichtigsten Stationen

 

Harald beschäftigte sich schon in frühen Jahren mit der Gitarre und begann erst mit Einstieg in die Rainhard Fendrich Band als Bassist.

20 Jahre lang begleitete er seinen Bruder im Studio und auf sämtlichen Tourneen. Von 1982 bis 2001 und von 1997 bis 2001 bei Austria 3.

Ein Höhepunkt in seiner Karriere waren sicher die Jahre mit „Austria 3“, wo er auch für die Studioproduktion des Titels „Freunde“ als Produzent tätig war.

Des Weiteren begleitete er diverse andere österreichische Künstler als Musiker,

Produzent, Komponist und Texter wie z.B. Etta Scollo, Joesy Prokopetz,

V.S.O.P. (mit Cristian Kolonovitz), Horst Chmela, Joni Madden, Austropockerl, Marlene Martinelli…um nur einige zu nennen.

Seit über 3 Jahren ist er auch als Solokünstler unterwegs und begeistert sein Publikum live mit eigenen Titeln und Perlen des Austropop.

Harald ist eher ein Künstler der ruhigeren Art. Starallüren sind ihm fremd, bereitwillig schreibt er Autogramme, „ratscht“ mit den Fans. Wie ein netter Nachbar, mit dem man sich beim Rasenmähen am Zaun trifft. Sein Metier ist zweifelsohne der Bass. Viele wissen nicht, dass Bass neben Schlagzeug eigentlich mit die wichtigsten Instrumente sind. Ohne die Linie des Songs, wären selbst gute Gitarristen aufgeschmissen. Den Bass beherrscht er, ebenso wie seine Stimme, völlig unaufgeregt.

Harald hat in den letzten Jahren -3- Alben veröffentlicht:

2007             Ehrlich  hinterm Horizont……

2016             Wienereien mit Schlag

2017             „Ma sagt ja nix, ma red ja nur…“

Die letzte CD habe ich mir genauer angehört. Bereits der erste Song „Heit reiss ma aus alle Bama“ beginnt recht rockig und handelt von den Sehnsüchten im Leben und vom Aufbruch in die vermeintliche Freiheit. Seine Stimme braucht Harald wirklich nicht zu verstecken, einzig der Refrain ist etwas zu lang geraten. „Red nur Susi“ geht genauso rockig weiter und handelt vom verständnisvollen Freund, welcher zuhören kann. Untermalt von schönen Gitarrenriffs. Mein Favorit ist jedoch „Lotto Sechser“. Die Melodie klingt so richtig „heimelig“, man groovt sofort mit, ein Song, der richtig gute Stimmung macht. Und wer von uns träumt nicht von einem Sechser im Lotto?

„Wie lang wird des so bleibn“ ist einer von der langsameren Sorte, wenn die Party ruhiger wird, das Licht gedimmter und man die richtige zum Tanzen gefunden hat.

Einen richtigen coolen Blues bietet Harald mit „Röhrlblas Blues“. Dreimal dürft ihr raten, wovon der Song erzählt!

Stimmlich sind Ausflüge in höhere Tonlagen nicht zu erwarten, aber das wäre dem Album auch gar nicht zuträglich. Die Stimme bewegt sich in Lagen die einprägsam und angenehm zu hören sind. Die Texte sind empathisch und man hört sich gerne das ganze Album am Stück an. Wer Harald live sehen und hören will, sollte sich in das nächste WIR4 Konzert begeben.

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