Scorpion’s Songs Symphonic – On Stage: Hurricane Orchestra + Herman Rarebell

calender 28. Februar 2022 Augsburg, Kongress am Park

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Footage with: Canon 6D II 

Scorpion’s Songs Symphonic – On Stage: Hurricane Orchestra + Herman Rarebell

Einen sichtlich gut aufgelegten Herman Rarebell traf ich am 28.02. bei seinem Auftritt
in Augsburg. Bereits im Vorfeld hatten sich zahlreiche Fans eingefunden, um ein Selfie
oder Signaturen von Platten, CDs usw. zu ergattern.

Kofferraum Axel

Mein Freund Axel hatte sein ganzes Auto vollgeladen, um die seltene Gelegenheit zu nutzen,
Scorpions Memorabilia und Rarebell Vinyl signiert zu bekommen.

Herman „Ze German“

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Herman Rarebell, langjähriger Drummer der Scorpions hat ja bereits im Vorfeld in zahlreichen
Interviews seine Meinung zu seinen ehemaligen Bandkollegen kundgetan, da gehe ich nicht näher
darauf ein. Was viele wohl aber nicht wissen, ist dass Herman 19 Jahre bei den Scorpions war,
78 Goldene LPs, 30 Platin LPs, einen Echo, sowie neben vielen anderen Auszeichnungen auch
einen World Music Award bekommen hat. Über 32 Millionen verkaufte Platten sprechen eine
deutliche Sprache, oder?

Der Saal

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Geplant war der Auftritt im Kongresssaal der Kongresshalle. Leider, nicht zuletzt coronabedingt,
verlief der Kartenverkauf nicht so wie geplant, dies werden andere Bands bestätigen können.
So wich man kurzerhand in den kleineren Saal Baramundi aus.
Die Plätze in den gebuchten Reihen behielten ihre Gültigkeit, der Vorteil war aber die freie
Platzwahl in der jeweiligen Reihe.
Für mich persönlich war das Tragen der Maske unangenehm, weil sich stärker, als ohne Maske ein
Durstgefühl entwickelte, durch das Austrocken des Mundes. Auch die Stimmung war anders, als bei
Konzerten ohne Maske, vor der Epedemie. Die Künstler haben es ausserdem sehr schwer, die
Stimmungslage im Publikum zu erkennen und daraufhin reagieren zu können.

Das Orchester

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Punkt 20.00 betrat die junge Band, bestehend aus vielen jungen Damen den Saal, gefolgt von
den Gitarristen, dem Bassisten und natürlich Herman „ze German“ den Saal, begleitet von
vorfreudigem Applaus.

Über die Orchester Besetzung gibt es folgendes zu berichten:
Das Orchester wurde extra für dieses Projekt gegründet. Die Direktorin, Viktoria Tsanko, hat über 13 Jahre Erfahrung mit der
„Transcarpathian Regional Philharmonie“ gesammelt. Über die Virtouosen fand ich leider nichts heraus.

Andrew Gräser wurde für die Vocals verpflichtet. Fabian Nafziger und Christos Efstathiou spielen die Gitarren.
Am Bass Sam Zarrinkoub und unterstützend an der Percussion& der DrumTec Julian Heller.

Zum Konzert

Nach kurzer Begrüßung vom Chef, ging es auch gleich mit „Rock you like a Hurricane“ entsprechend los,
gefolgt von „No one like you“ und „Falling in love“. Schön war, dass einige Songs gespielt wurden, die
es auf kein Scorpions Album geschafft hatten und in dieser Form erstmalig live gespielt wurden.
Nach acht Songs war Pause angesagt, die man auch wirklich nötig hatte, wie ich eingangs schon erwähnte.

Mit „Tease me – Please me“ ging es danach weiter, Titel 16 war dann, das von allen erwartete „Wind of change“,
als Zugabe gab es nochmal „Rock you like a Hurricane“, ein würdiger Abschluss.

Konzertkritik

Was mir nicht so gut gefiel, war die Aussteuerung des Sounds. Auch beim Lightning musste Herman selbst eingreifen,
weil Teile des Orchesters durch die Strahler geblendet wurden. Die Mannschaft hat das ganze wohl zu locker genommen,
mir schien es, als ob Professionalität noch nicht ganz ausgereizt wurde.

Sänger Andrew Gräser war in keinster Weise textsicher, sein permanentes Schauen auf den Text war so auffällig, dass
man meinen konnte, er sei für den original Sänger kurzfristig eingesprungen. Seine Einsätze musste ihm Dirigentin
Viktoria des öfteren signalisieren, ein no go! Stimmlich war er jedoch ok.

Die beiden Gitarristen machten ihre Sache sehr gut und versuchten rockige Stimmung zu transportieren. Besonders der
junge Fabian mühte sich redlich mit Bassisten Sam Stimmung zu machen.

Das Orchester ging wegen der Abstimmung leider unter, nur die Flötistin und die Geigerinnen drangen ab und zu direkt
in die Gehörgänge.

Insgeamt muss ich sagen, war es schön wieder einmal bei einem solchen Ereignis dabeigewesen zu sein, hätte mir aber
mehr Show Elemente, besseren Sound und mehr „Action“ auf der Bühne gewünscht. So fehlte z.B. das übliche
Hintergrundbild des Künstlers komplett. Eine große Leinwand mit dem Konterfei von Herman hätte im Budget
eigentlich schon drin sein müssen.

Trotzdem sehr schade, dass nicht mehr aus der Gegend die Gelegenheit nutzten
das Konzert zu besuchen. Alle reden immer nur, dass Kunst unterstützt werden müsse, aber auf das ganze Gerede
folgen leider nur selten Taten.
Ich übrigens, habe meine Karten selbst gekauft und bezahlt, nicht dass nun einer meint: der redet sich leicht mit
seiner Freikarte….

Link:    http://hermanrarebell.com/

Link zur Band: https://scorpion-symphonic.com/hurricane-orchestra

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