Rock meets Classic 2016
April 14- 2016 SATURN Arena ausverkauft

SATURN Arena Ingolstadt

„Rock meets Classic“   14.04.16

Wieder einmal ein Konzert mit Suchtfaktor!  Für soviele Künstler müsste man normalerweise einige Konzerte mehr besuchen. Das hochklassige Orchester und die Matt Sinner Band gibt es quasi als Bonus dazu.

Joey Tempest (Europe)

Er rockt wie ein Junger, seine Stimme hat nichts von seiner Ausstrahlungskraft verloren. Die Mähne noch genauso wie vor 25 Jahren, unglaublich diese Joey. Natürlich bringt er die Europe Welthits mit .”The Final Countdown” wurde zur Hymne einer ganzen Generation.

Scott Gorham & Ricky Warwick (Thin Lizzy)

Die irische Rockband hatte ihre größten Hits zwar schon 1973 (Whisky in the Jar) und 1976 (The Boys are back in Town), doch das dankbare Publikum wollte genau diese Hits noch einmal liver erleben. Man sieht und hört die Beiden eher selten auf den Open-Airs im Lande. Ganz cool brachten sie richtig Stimmung in die Arena.

Steve Walsh (ex Kansas)

Nicht ganz so bekannt ist Steve Walsh hierzulande. Kansas mag zwar ein Begriff sein, besonders mit dem Song “Dust in the Wind”, aber die Blütezeit liegt doch schon länger zurück. Auch mit 65 Jahren sieht Steve noch wie ein richtiger Rocker aus. Die Stimme klingt etwas härter als früher. Das letzte seiner vier Solo Alben wurde 2007 veröffentlicht.

Andy Scott & Pete Lincoln (The Sweet / The Frontm3n)

Man merkt sofort, dass diese beiden die absoluten Publikumslieblinge sind. Der ehrwürdige Andy, mit langen weissen Haaren, wie ein Rocker in Pension, nur dass er eben genau das nicht ist. Er kam 1970 zur Band. Pete Lincoln ist auch schon 60, er wirkt aber um einiges jünger. Die beiden könnten mit ihren Hits wie “Ballroom Blitz, Love is like Oxygen oder Fox on the Run” alleine eine komplette Show abliefern. Aber wer dies gerne will hat 2018 die Gelegenheit  dazu. In Berlin findet das Einzige Konzert zum 50 jährigen Band-Jubiläum statt. Pete gibt es mit den Frontm3n schon ab Winter 2017 zu hören.

Midge Ure (Ultravox)

tourt eigentlich hauptsächlich in England. Bekannt für seine filigrane Musik, seine Melodien wurde Ultravox besonders durch “Dancing with Tears in my Eyes oder If I was”.

Sein Auftritt war unspektauklär, aber im Zusammenspiel mit dem Orchster und der Band, ein klangliches Highlight des Abends. Am 01.12.17 erscheinnt das neue Album von Midge “midge orchestrated”.

Dan McCafferty (Nazareth)

Für mich der emotionalste Moment des ganzen Abends. Dan mit seinen 70 Jahren hat sich überreden lassen von seinen deutschen Fans Abschied zu nehmen. Gesundheitlich sichtlich gezeichnet überquert er die Bühne…und als er anfängt zu singen hätte ich weinen können. Die Nazareth Stimme klingt gebrochen, man merkt deutlich die Anstrengung. Bei “Love Hurts” wird es ganz still in der Halle, alle sind ergriffen. Es wird wohl das letzte “Good Bye” an seine Freunde hier gewesen sein!

DORO (Pesch) als special Guest!

WOW! Diese Frau ist eine echte Power Frau!  Ihr gewohnt heisse Outfit, ihre blonde Mähne und immer passendes Make-Up machen sie zur “Queen of Metal”. Bewusst hat sie auf ihr härtestes Material wohl verzichtet, das Publikum wird es ihr wohl gedankt haben. Der volle Metal Sound ist halt doch nicht jedermanns Geschmack. Ihr Auftritt war “genial”, sie strahlt das aus, was sie singt und das macht sie einfach klasse!

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